P.S.

Ich liege hier und denke an Dich,
fragend, wo Du bist und was Du tust
An sich möchte ich es gar nicht wissen
Du hast in meine Augen gesehen
und erkanntest doch nur sie Straße hinter mir
Deine Worte hallen noch in meinem Kopf
Erinnerst Du Dich an die Meinigen?
Ich weiß nicht, ob Du sie überhaupt gehört hast
Ein Gespenst mit deinem Gesicht spukt in meinem Schädel
Du bist so unerreichbar
und lässt mich einsam zurück
Ich sehe Dich
Ich höre Dich
Ich fühle Dich sogar,
aber Du weißt nicht einmal, dass ich existiere
In meinen Träumen seh' ich Dich
Zusammen gehen wir durch den Regen
Ich frage mich. Welche Spuren der Schauer
auf Deinem nackten Rücken hinterlassen wird
Ich wünschte, wich wüsste, wie es sich anfühlt,
zu Dir zu gehören,
wie es wär, dieselben Träume zu teilen,
Dir die Tränen zu trocknen
Ich wünschte, ich wüsste einen Weg,
Dir zu zeigen, dass wir eine Seele teilen
Wir könnten ein Leben teilen.
ein Leiden, ein Lieben
Was hat Dich so blind gemacht,
das nicht zu erkennen?
Du weißt nicht, dass ich Dir mein Herz gegeben habe
und doch bin ich verankert in Dir
Nicht bewusst nimmst Du mich wahr,
gleichwohl bedinge ich Dein ganzes Leben,
weil es so sein muss,
dass wir zusammen gehören
Vielleicht wirst Du mich entdecken,
wenn wir uns wieder gegenüber stehen
Von Mal zu Mal schwindet meine Hoffnung
Dennoch können Träume in Erfüllung gehen
und Du kannst nicht ewig vor der Wahrheit davon laufen
Und vergiss bitte nicht, dass es mich gibt,
auch wenn Du mich nicht kennst

Nadine Groitzsch