OGHAM
Die einsame Ruine steht
in der schwarzen Zeit des kalten Winters
Ein majestetischer Spuk bricht das Licht,
das aus der Dunkelheit entspringt
In meinem Tir na N´og darlege ich
Dir magische Geschenke
Folge mir in die Anderswelt
Betritt ein geheimnisvolles Land
unter dem Schleier
Ich zeige Dir den Ort, an dem sich
die weinende Sonne im Nebel verirrt
Wimmernd wie ein gejagtes Tier
bin ich im bösen Reich gefangen
Die Warnung der Fee mißachtet
und habe doch den Riesen zum Lachen gebracht
Ich habe die Berührung des Wassers gespürt,
aus dem die Weisheit quellt
Mit der neunten Welle tauche ich wieder auf
In ein rauhes, schroffes Land wurde ich geworfen,
wo sich Feuer mit Wasser mischt
Halte meine Flamme am Lodern,
wenn mir die friedlichen Wogen des Himmels
nicht mehr wohl gesonnen sind
Als Bote zwischen den Welten
lehre ich Dich die Triaden des Wissens
Willst Du die gesamte Wahrheit kennen ?
Ich folge meiner Berufung
Die Betrachtung muß sich ändern,
damit mein Reich nicht mehr böse wirkt
Im Land der Jugend bin ich schließlich alt geworden
Nadine Groitzsch